Das Modell war und ist erfolgreich, speziell bei kleinen mittelständischen
Unternehmen, durch die einzigartigen Merkmale haben sich aber auch zwei
Nebeneffekte ergeben:
- das Modell mit dem variablen Seitenpreis
hatte eine gewisse Komplexität und führt vielfach zu erhöhtem Klärungs-
und Erklärungsaufwand.
-
das Modell war insbesondere für sehr kleine Kunden (mit wenigen Druckern
und geringem Druckvolumen) attraktiv.
Ergänzt wurde das erste Tarifmodell einige Jahre später durch ein im Markt
bekanntes "Flatrate-Modell": Kunden legen sich auf ein monatliches
Druckvolumen fest und bekommen einen günstigen, garantierten Seitenpreis.
Mit dem neuen Tarifmodell konnte EPSON interessante Projekte mit größeren
mittelständischen Kunden gewinnen.
Zielsetzung der Umstellung war, attraktiver zu werden für Kunden mit einer
größeren Anzahl von Druckern, mit einem höheren Druckvolumen.
Neues Modell
Ab sofort gibt es bei Epson click+more nur noch ein Tarifmodell:
ein Seitenpreismodell mit festem Grundbetrag pro Monat.
Der feste Grundbetrag pro Monat setzt sich aus drei Komponenten zusammen:
P1: einem Hardware-Bereitstellungspreis (der den Drucker,
Service, Anlieferung, etc. beinhaltet)
P2: einem Preis für ein definiertes Seitenkontingent (der
ein festes Druckvolumen von Schwarzweiß-
und Farbseiten umfasst).
P3: Zusätzlich wird eine Abschlagszahlung definiert, die
die weiteren, variablen Seiten beinhaltet.
Die "Folgeclicks", also die Seiten, die über das freie Seitenkontingent
hinausgehen, werden quartalsweise oder halbjährlich verrechnet
Hier ein Beispiel:
ein (Farb-) Drucker hat einen monatlichen Bereitstellungspreis von 15,- €;
dazu 800 Schwarzweißseiten á 0,01 und 200 Farbseiten á 0,08 ergibt 24,00 €
für ein Seitenkontingent von 1.000 Seiten.
Der monatliche Grundbetrag beträgt also 39,- €.
Dieser monatliche Grundbetrag wird von Epson vorgegeben/definiert.
Es kann sein, dass das Druckvolumen des Kunden nicht 1.000 Seiten, sondern
2.500 Seiten pro Monat beträgt.
Aus diesem Grund wird für die 1.500 Seiten, die über das (im Grundbetrag
inkludierte) Druckvolumen hinausgehen, eine Abschlagszahlung festgelegt.
Diese Abschlagszahlung wird von INFORCOM als Fachhändler festgelegt. Sie
kann in Intervallen angepasst werden, wenn beispielsweise das
Druckverhalten des Kunden sich stark ändert (verringert oder erhöht).
Pool-Preis als weitere Neuerung
Ergänzend werden mehrere Drucker (gleichen Typs) zu einem Drucker-Pool
zusammengefasst:
Der Kunde zahlt einen Bereitstellungspreis für alle Geräte.
Das Druckvolumen aller Drucker wird zusammengefasst.
Bei der Abrechnung der überzähligen Seiten wird das Druckvolumen aller
Drucker betrachtet, so dass einzelne Drucker auch weniger drucken können
(als im Einzelpreis bei einem einzelnen Drucker definiert).
Vorteile
Wir sind durch dieses neue Modell, was die Darstellung des Seitenpreises
betrifft, deutlich attraktiver.
Der Seitenpreis ist unabhängig vom Druckvolumen.
Das im Grundpreis enthaltene Druckvolumen wird auf einem niedrigen Niveau
definiert, damit ein geringeres Druckvolumen nicht nachteilig für den
Kunden wird.
Kunden bekommen einen sehr guten Seitenpreis, auch bei geringem
monatlichen Druckvolumen.
So können wir mit dem neuen Modell Kunden mit hohem Druckvolumen durch
attraktive Seitenpreise bedienen.